KLAR! Stiefingtal

 

VERANSTALTUNGSTIPPS!

  • Versuchsbesichtigung - Boden- und Erosionsschutz
    am 7. November 2018 in St. Georgen an der Stiefing

  • Vortrag und Hofbesichtigung - Humusaufbau und Biodiversität
    am 8. November 2018 in Kaindorf bei Hartberg

  • Informationsveranstaltung - Waldbewirtschaftung im Klimawandel
    am 13. November 2018 in St. Georgen an der Stiefing

  • Vorführung - Drohnenflug in der Landwirtschaft
    am 27. November 2018 in Ebersdorf bei Kaindorf

Nähere Infos unter den NEWS

 

Die Modellregion ist sehr erfahren mit Regionalprojekten und bringt dieses Know-how in der Bearbeitung des Projektes ein (angepasste Managementstruktur, Öffentlichkeitsarbeit, Bottom-up-Ansatz etc.). Das zugrundeliegende Projekt wurde in der Steuerungsgruppe zusammen mit der sehr klimawandel-erfahrenen Projektleiterin erarbeitet. In diesem Zusammenhang erfolgte eine Analyse der zu erwartenden Klimafolgen im Stiefingtal. Dabei wurde festgestellt, dass eine Zunahme der Kühlgradtage in der Modellregion um 106,8 Kühlgradtage (KGT) prognostiziert wird. Diese Zunahme liegt im Vergleich weit über dem steirischen Schnitt von 58,4 KGT. Die größte Herausforderung für die Modellregion Stiefingtal besteht daher durch den signifikant steigenden Kühlbedarf bzw. der sommerlichen Überhitzung und den damit direkt sowie indirekt verbundenen Folgen. Vorrangig sollten in der Region passive Anpassungs-Maßnahmen forciert werden.

Der Klimawandel soll somit als Chance gesehen werden und insbesondere durch die Schwerpunktsetzung auf „sommerliche Überhitzung“ ein Know-how-Vorsprung erarbeitet werden, welcher in der Wirtschaft durch neue Produkte und Dienstleistungen gut verwertet werden soll.

 

Heutige Betroffenheit durch den Klimawandel

Sommerliche Überhitzung bzw. signifikant erhöhte Kühlgradtage stellen die größte klimatische Veränderung dar, wodurch sich weitreichende Herausforderungen ableiten lassen: Personen der Region, welche gegenüber sommerliche Überhitzung empfindlich sind (z. B. Kleinkinder oder ältere Menschen), werden vom Klimawandel im Stiefingtal stark betroffen sein. Der Energiebedarf für aktive Kühlanlagen wird signifikant steigen. Die Auswirkungen auf Tiere und Vegetation werden große Veränderungen mit sich bringen. Somit bedarf es an Anpassungs-Maßnahmen, welche der sommerlichen Überhitzung entgegenwirken.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

"Die Region ist besonders stark von der sommerlichen Überhitzung betroffen, wobei sich davon insbesondere für die Wirtschaft auch Chancen ableiten. Diese sollen im Rahmen des Projektes ausgenutzt werden."

DI (FH) Isabella Kolb-Stögerer, KLAR!-Ansprechperson

Fakten zur Region:
Beteiligte Gemeinden: Allerheiligen bei Wildon, Empersdorf, Heiligenkreuz am Waasen, Pirching am Traubenberg, Ragnitz, Sankt Georgen an der Stiefing

Fläche: 119,32 km²

10.994 Einwohnerinnen und Einwohner

klar-anpassungsregionen.at